Kategorie: Mitarbeiterschulung

  • Sicherheit, die mitwächst: Wie der Mittelstand sich heute für morgen aufstellt

    Sicherheit, die mitwächst: Wie der Mittelstand sich heute für morgen aufstellt

    Digitale Resilienz ist kein Luxus – sie ist ein existenzieller Faktor für jedes Unternehmen. Dies gilt heute mehr denn je, und der deutsche Mittelstand steht dabei vor besonderen Herausforderungen. Die Zeiten, in denen Informationssicherheit allein Sache der IT-Abteilung war, sind vorbei. Mit der zunehmenden Digitalisierung verschieben sich die Angriffsflächen rasant. Lieferketten, Kundenportale, HR-Systeme, Maschinenparks – alles ist vernetzt, und alles birgt potenzielle Schwachstellen. Was einst als internes Thema galt, ist längst zur Chefsache avanciert.

    In der Theorie ist das vielen Unternehmen bewusst. Doch die praktische Umsetzung scheitert oft an einem grundlegenden Problem: der fehlenden Brücke zur Realität mittelständischer Betriebe. Eigene ISMS-Teams oder externe CISOs sind selten, die Zeit ist knapp und der Druck nimmt stetig zu. Neue gesetzliche Vorgaben wie NIS2, etablierte Zertifizierungen wie TISAX® und ISO 27001, sowie die steigenden Anforderungen von Kunden und Partnern, erzeugen einen enormen Handlungszwang. Besonders NIS2 bringt dabei eine neue Dimension ins Spiel: Für Geschäftsführer können bei Nichteinhaltung erhebliche persönliche Haftungsrisiken und hohe Bußgelder drohen.

    Genau hier setzt die Arbeit von GEFIM aus Braunschweig an – einem Unternehmen, das sich darauf spezialisiert hat, Informationssicherheit für den Mittelstand greifbar und umsetzbar zu machen.

    ITsys.haus Sicherheit, die mitwächst: Wie der Mittelstand sich heute für morgen aufstellt

    Praxisnahe Sicherheit: Der GEFIM-Weg für den Mittelstand

    Wir hatten die Gelegenheit, uns intensiv mit der Arbeitsweise von GEFIM auseinanderzusetzen und auch mit deren potentiellen Kunden zu sprechen. Das durchgängige Feedback und die eigene Beobachtung zeigen einen konsequent praxisorientierten und bodenständigen Ansatz. Bei GEFIM geht es darum, Sicherheit nicht als abstrakte Theorie zu vermitteln, sondern als festen Bestandteil des Unternehmensalltags zu etablieren.

    Der Kern der GEFIM-Methodik ist es, Klarheit in komplexe Anforderungen zu bringen. Statt vorgefertigte, starre Standardpakete überzustülpen, beginnt jedes Projekt mit einer detaillierten Bedarfsanalyse. Dies ist eine entscheidende Phase, in der gemeinsam mit dem Unternehmen folgende Fragen beantwortet werden:

    • Wo stehen wir wirklich in puncto Informationssicherheit? Eine realistische Einschätzung der aktuellen Lage ist das Fundament für alle weiteren Schritte.
    • Welche Norm ist für uns überhaupt relevant und notwendig? Nicht jeder Mittelständler braucht sofort eine ISO 27001-Zertifizierung. Manchmal sind es spezifischere Anforderungen wie TISAX® oder die Vorbereitung auf NIS2, die im Vordergrund stehen.
    • Und die vielleicht wichtigste Frage: Was ist verhältnismäßig und umsetzbar im spezifischen Kontext, unter Berücksichtigung von Budget, Personal und bestehenden Prozessen?

    Dieser Ansatz stellt sicher, dass die erarbeiteten Lösungen nicht nur auf dem Papier existieren, sondern auch im Alltag gelebt werden können. Es geht weniger um eine perfekte, aber unhandhabbare Dokumentationsflut als vielmehr um die Etablierung handhabbarer und wirksamer Prozesse. Kleinere Unternehmen werden dabei nicht mit bürokratischen Hürden „überreguliert“, während größere Betriebe ein robustes Fundament für anstehende Audits und Zertifizierungen erhalten.

    Die Prinzipien, die GEFIM dabei verfolgt, sind transparent und kundenorientiert:

    • Relevanz vor Vollständigkeit: Der Fokus liegt auf den Maßnahmen, die den größten Nutzen und die höchste Schutzwirkung für das jeweilige Unternehmen entfalten.
    • Begleitung statt Belehrung: GEFIM versteht sich als Partner an der Seite der Unternehmen, der unterstützt, anleitet und gemeinsam Lösungen erarbeitet.
    • Wissen teilen, nicht verstecken: Transparenz in der Vermittlung von Fachwissen und Methodik ist ein zentraler Pfeiler, um Unternehmen zu befähigen.

    Die Beratungen basieren auf etablierten Standards wie DIN SPEC 27076, ISO/IEC 27001 und TISAX®. Doch diese Standards werden von GEFIM individuell skaliert und angepasst. Es geht nicht darum, blind möglichst viele Maßnahmen einzuführen, sondern gezielt die richtigen Maßnahmen für die spezifischen Bedürfnisse und Risiken des Unternehmens zu identifizieren und umzusetzen.


    Warum GEFIM der richtige Partner ist: Vertrauen durch Kompetenz und Praxisnähe

    GEFIM hebt sich durch mehrere entscheidende Merkmale hervor, die für mittelständische Unternehmen von großer Bedeutung sind:

    Tiefe Erfahrung im Mittelstand

    Das Team von GEFIM bringt fundierte und praxiserprobte Erfahrung mit, die weit über theoretisches Wissen hinausgeht. Diese Erfahrung stammt nicht aus der komplexen Welt von Großkonzernen, sondern direkt aus den spezifischen Prozessen und Gegebenheiten kleiner und mittlerer Unternehmen. Sie verstehen die Herausforderungen eines Handwerksbetriebs mit mehreren Standorten ebenso gut wie die spezifischen Compliance-Zwänge eines Zulieferbetriebs, der strenge ISO-Anforderungen erfüllen muss. Diese Fähigkeit, die individuellen Nuancen des Mittelstands zu erfassen und darauf zugeschnittene Lösungen zu entwickeln, ist ein entscheidender Vorteil. Sie wissen genau, wo der Schuh drückt und welche Lösungen im Alltag wirklich funktionieren.

    Fundiertes Fachwissen, verständlich vermittelt

    Die bei GEFIM eingesetzten Berater verfügen über anerkannte Zertifizierungen in den relevanten Bereichen der Informationssicherheit, einschließlich ISO 27001, TISAX und NIS2. Doch es ist nicht nur das reine Fachwissen, das sie auszeichnet, sondern auch ihre methodische Kompetenz. Ob Risikomanagement, die Vorbereitung auf Audits oder die nahtlose Integration von Sicherheitsprozessen in bestehende Abläufe – hier wird auf fundierte Expertise gesetzt. Und das Wichtigste: Dieses komplexe Fachwissen wird so verständlich aufbereitet und erklärt, dass sowohl die Geschäftsführung als auch alle beteiligten Mitarbeitenden es nicht nur verstehen, sondern auch aktiv in ihren Arbeitsalltag integrieren können. Sie übersetzen „Cyber-Sprech“ in die Sprache des Unternehmers.

    Transparenz schafft Vertrauen

    GEFIM baut Vertrauen nicht auf Versprechen, sondern auf klaren, nachvollziehbaren Schritten. Dies manifestiert sich in transparenten Prozessen, der Definition klarer Verantwortlichkeiten und, bei Bedarf, einer kontinuierlichen Unterstützung im laufenden Betrieb. Der Ansatz ist darauf ausgelegt, Unternehmen zu befähigen und keine unnötige Abhängigkeit zu schaffen. Es gibt keine versteckten Leistungen oder unklaren Kosten. Diese Offenheit und die konsequente Fokussierung auf die Umsetzbarkeit im realen Geschäftsumfeld sind die Basis für eine vertrauensvolle Zusammenarbeit.


    Sicherheit muss in den Alltag passen – sonst passiert sie nicht

    Aus dem intensiven Austausch mit GEFIM und ihren Kunden wird eines ganz deutlich: Effektive Sicherheit funktioniert nur dann, wenn sie funktional, pragmatisch und passgenau ist. Sie muss sich nahtlos in die bestehenden Realitäten eines Unternehmens – sei es in Bezug auf Budget, Personalressourcen oder das tägliche operative Geschäft – einfügen.

    GEFIM liefert hier nicht nur das notwendige Know-how, sondern verkörpert auch eine klare Haltung: Informationssicherheit sollte nicht als lästige Pflichtübung verstanden werden, die man lediglich abhakt. Sie ist vielmehr eine strategische und wertvolle Investition in Vertrauen. Vertrauen, das Sie bei Ihren Kunden aufbauen, bei Ihren Partnern festigen und auch innerhalb Ihres eigenen Teams stärken.

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    Für wen ist GEFIM der richtige Partner?

    • Für mittelständische Unternehmen, die neue Anforderungen wie NIS2, TISAX® oder ISO 27001 ernst nehmen und eine pragmatische, nachhaltige Lösung statt nur einer Pflichterfüllung suchen.
    • Für Geschäftsführer:innen, die eine klare Orientierung benötigen, bevor sie in teure Tools oder unpassende externe Informationssicherheitsbeauftragte investieren und stattdessen eine maßgeschneiderte Strategie entwickeln möchten.
    • Für IT-Verantwortliche, die ihr Management von der strategischen Notwendigkeit und den Vorteilen einer ganzheitlich gedachten Informationssicherheit überzeugen wollen und dabei auf einen erfahrenen Partner setzen möchten.

    Haben Sie noch Fragen zu Gefim?

    Erfahren Sie mehr: Besuchen Sie die Website von GEFIM unter gefim.de, um zu sehen, wie auch Ihr Unternehmen von maßgeschneiderter Informationssicherheit für den Mittelstand profitieren kann.

  • Stimmen aus dem Nichts – Warum Ihre Sicherheit in Braunschweig nicht auf dem Spiel stehen sollte

    Stimmen aus dem Nichts – Warum Ihre Sicherheit in Braunschweig nicht auf dem Spiel stehen sollte

    Von den Schattenseiten moderner Technologie und dem Wert eines ehrlichen Gesprächs in Ihrem Büro

    Stellen Sie sich Folgendes vor: Es ist Montagnachmittag, draußen regnet es in Strömen über dem Magniviertel, und Sie bekommen einen Anruf. Die Stimme am anderen Ende klingt genau wie die Ihres Geschäftsführers – vertraut, klar, mit diesem leicht gereizten Unterton, wenn er wirklich etwas erledigt haben will. Nur: Es ist nicht Ihr Geschäftsführer. Es ist ein Deepfake. Und während Sie noch rätseln, ob er wirklich gerade in London festsitzt, wird im Hintergrund ein Transfer ausgelöst, ein Türcode geändert oder eine vertrauliche Information preisgegeben.

    Was wie Science-Fiction klingt, ist in Braunschweig, Hannover, Wolfenbüttel und überall sonst längst Realität geworden. Und genau hier setzen wir an – als IT-Dienstleister in der Region Braunschweigs, wo 1:1 nicht nur eine Formel für Aufmerksamkeit ist, sondern bedeutet: Wir kommen persönlich vorbei. Mit Know-how, Kaffee und einem echten Ohr für Ihre spezifischen Herausforderungen.


    Von Nachahmern, Betrügern und Stimmen, die nicht echt sind

    Cyberangriffe haben sich gewandelt. Früher war’s die schlecht formatierte E-Mail mit „Lieber Kunde, Ihre Kreditkarte ist gespert!“ – heute sind es KI-generierte Sprachklone, die täuschend echt klingen und in Sekunden Ihr Vertrauen unterwandern. „Real-Time Voice Cloning“ heißt die Software, SV2TTS der darunterliegende Code. Und Hacker? Die sitzen nicht mehr nur in fernen Ländern, sondern manchmal auch auf der Parkbank gegenüber, mit Laptop und Hotspot.

    Die Möglichkeiten sind erschreckend. Angriffe via Deepfake-Stimme – sogenannte „Audio Spoofing Attacks“ – nehmen zu. Beim CEO-Fraud wird ein Mitarbeiter per Telefon gezielt manipuliert. „Überweis das mal eben, ja?“ – und schon ist der Schaden da.

    Das Problem? Kein klassischer Virenscanner erkennt einen Anruf. Und auch der gesunde Menschenverstand ist überfordert, wenn die Stimme klingt wie die vom Chef.


    Der alte Bekannte: Phishing bleibt im Spiel – nur raffinierter

    Phishing ist nicht weg – es ist nur cleverer geworden. Der Unterschied? Früher stümperhaft, heute mit psychologischem Feingefühl. Die Kombination aus täuschend echter E-Mail, glaubhafter Domain und einer geklonten Stimme im Nachgang ist ein toxischer Cocktail.

    Dazu kommt: Social Engineering lebt von Vertrauen. Menschen wollen helfen, wollen kooperieren. Genau das nutzen Angreifer aus – digital und vor Ort.


    Warum Schulung mehr ist als ein PDF zum Durchklicken

    Die meisten Security-Schulungen? Trocken wie ein Toastbrot ohne Belag. Bei uns läuft das anders. In unseren maßgeschneiderten 1:1-Trainings, die direkt bei Ihnen im Unternehmen in Braunschweig und Umgebung stattfinden, arbeiten wir mit realistischen Szenarien, echten Angriffsmethoden (in sicherem Rahmen) und einem Augenzwinkern dort, wo’s hilft.

    Denn wenn das Gehirn Spaß hat, merkt es sich mehr. Und wenn die Übung realistisch ist, bleibt sie haften.


    Was in unseren Trainings wirklich passiert

    Unsere Trainingsmodule sind kein akademischer Overhead, sondern praxisnah, lokal verankert und auf Ihre Branche abgestimmt – ob Arztpraxis, Kanzlei, Agentur, Atelier oder Mittelstand.

    1. Deepfake-Szenarien live erleben

    „Ich war wirklich schockiert. Ich hätte geschworen, das war mein Chef am Telefon.“ – Teilnehmerzitat

    Mit Tools wie Real-Time Voice Cloning zeigen wir in sicheren Demos, wie einfach es ist, Stimmen zu manipulieren. Und noch wichtiger: Wie man trotzdem kühlen Kopf bewahrt. Vertrauen ist gut – Rückrufnummer prüfen ist besser.

    2. Phishing-Simulationen

    Mit Open Source Tools wie GoPhish und King Phisher bauen wir realitätsnahe Phishing-Kampagnen nach. Aber keine Sorge: Es geht nicht darum, Mitarbeiter bloßzustellen. Sondern darum, gemeinsam zu erkennen, wo es hakt – und wie man’s besser macht.

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    3. Rollenspiele, wie sie sein sollten

    Tailgating? Zutritt durch „Ach, ich bin nur eben mit reingekommen“? Klingt banal, ist aber ein Klassiker. Wir üben mit echten Szenarien, wie man höflich und sicher bleibt. Niemand muss unfreundlich sein, um professionell zu handeln.

    4. Visuelle und digitale Erinnerungen

    Poster, Videos, kurze Reminder – wir sorgen dafür, dass das Gelernte nicht mit dem letzten Klick verschwindet. Und ja, wir passen es an Ihr CI an, wenn Sie mögen.


    Physical Security – Weil die Tür genauso wichtig ist wie das Passwort

    Ein Gebäude ist nur so sicher wie der Mensch am Eingang. Und ja – in Zeiten digitaler Täuschung darf der analoge Schutz nicht vernachlässigt werden.

    Unsere Module zur physischen Sicherheit beinhalten:

    • Zutrittskontrolle mit gesundem Menschenverstand
    • Aufklärung zu typischen Manipulationstechniken (Social Engineering vor Ort)
    • Workshops zur Gestaltung sicherer Arbeitsplätze – auch ohne teure Hardware-Upgrades

    Warum 1:1-Trainings in Braunschweig der Gamechanger sind

    Wir sind keine Großagentur mit Callcenter-Charme. Wir sind ein kleines Team aus Braunschweig, das genau versteht, was Sie bewegt – und was Sie brauchen. Ein 1:1-Training bei Ihnen vor Ort ist effizient, direkt, persönlich. Keine Webinar-Flut, kein Tonprobleme, keine gesichtslosen PowerPoint-Präsentationen.

    Sondern: Echte Menschen. Echte Situationen. Echte Vorbereitung auf den Ernstfall.


    Security Awareness als strategischer Vorteil

    Unternehmen, die heute in Awareness investieren, sichern sich nicht nur ab – sie positionieren sich zukunftsfähig. Eine informierte Belegschaft ist kein Kostenfaktor, sondern ein Schutzschild. Gegen Betrug. Gegen Ausfallzeiten. Und gegen den Albtraum, in der Zeitung zu stehen – wegen einer vermeidbaren Lücke.


    Was bleibt – und was Sie tun sollten

    Die Bedrohungen werden nicht weniger. Deepfakes werden besser. Hacker werden kreativer. Aber: Ihre Abwehr kann ebenfalls wachsen. Mit den richtigen Trainings. Mit praktischer Hilfe. Und mit einem Partner vor Ort, der nicht nur Buzzwords abliefert, sondern echte Lösungen.

    Wenn Sie jetzt denken: „Das klingt nach etwas, das wir brauchen könnten …“ – dann schreiben Sie uns. Oder rufen Sie an. Oder lassen Sie uns einen Kaffee trinken (mit oder ohne KI-Milchschaum). Wir hören zu, analysieren gemeinsam und zeigen Ihnen, wie Sie Ihre Mitarbeiter sicherer machen – ohne Panik, aber mit Plan.


    Lokale Nähe, globale Bedrohung – und eine ehrliche Antwort darauf

    Sicherheit ist keine Software, die man installiert. Sicherheit ist ein Prozess. Und Prozesse brauchen Menschen, die sie verstehen und leben. Unsere Aufgabe als IT-Dienstleister aus Braunschweig ist es, Ihnen nicht nur Technologie an die Hand zu geben, sondern Menschen stark zu machen. Mit lokalem Bezug. Mit persönlicher Ansprache. Und mit dem Anspruch, wirklich zu helfen.


    P.S. Wenn Ihre Stimme am Telefon wirklich Sie sein soll – dann sorgen wir dafür, dass niemand sie fälschen kann. Melden Sie sich einfach mal. Nur ganz unverbindlich. Oder wie man in Braunschweig sagt: Einfach mal schnacken.

  • No-Code & Low-Code-Ai: Die Zukunft der Softwareentwicklung?

    No-Code & Low-Code-Ai: Die Zukunft der Softwareentwicklung?

    No-Code & Low-Code-AI: Die Zukunft der Softwareentwicklung?
    Ein Kommentar aus dem Maschinenraum der Automatisierung

    Während Entwickler noch über die neueste JS-Framework-Religion diskutieren und ob Vim oder VSCode moralisch überlegen ist, vollzieht sich im Hintergrund ein stiller Umbruch. Die Rede ist von No-Code und Low-Code-Plattformen, die inzwischen – powered by AI – nicht nur einfache Workflows automatisieren, sondern tatsächlich ernstzunehmende Software bauen können. Ja, Software. Die Sache, für die wir uns jahrelang mit Pointer-Arithmetik, TypeScript-Wutanfällen und CI/CD-Ritualen geplagt haben.

    Und das alles, ohne eine einzige Zeile Code schreiben zu müssen. Oder zumindest fast.

    Vom MVP zum CEO – in fünf Klicks

    Die Grundidee ist simpel: Warum sollten nur Menschen mit einem Informatik-Studium Apps bauen können? Warum nicht auch Marketing-Leute, Produktmanager oder – Gott bewahre – Buchhalter? Tools wie Bubble, Airtable, Webflow, oder die Salesforce-eigene Lightning Platform versprechen genau das: Softwareentwicklung durch Drag-and-Drop, vorkonfigurierte Komponenten und ein bisschen Logikdenken. Und jetzt kommt noch eine Schippe KI drauf. GPT-unterstützte Prompt-Interfaces erzeugen nicht nur Text, sondern auch funktionierenden Code, UI-Komponenten oder Backend-Logik, wenn man sie höflich fragt.

    Was vor wenigen Jahren noch als Spielerei für Startups galt, wird langsam ernst. Gartner prognostiziert, dass bis 2026 rund 75% aller neuen Anwendungen in irgendeiner Form mit Low-Code-Technologie entwickelt werden. Nochmal zum Mitschreiben: Drei von vier neuen Anwendungen werden nicht mehr klassisch programmiert.

    Entwickler: Ersetzt oder befreit?

    Hier wird es heikel. Denn je nach Perspektive sind diese Plattformen entweder das Ende unserer Zunft – oder ihre nächste Evolutionsstufe.

    Auf der einen Seite verlieren viele klassische Aufgaben an Bedeutung: Frontend-Formulare zusammenstöpseln? Kann Bubble. Datenbanken verwalten? Macht Airtable. Interne Dashboards? Notion mit ein bisschen Zapier-Automatisierung reicht.

    Auf der anderen Seite: Wenn die Grundlagen von Maschinen erledigt werden, bleibt mehr Raum für Architektur, Systemdesign, Security, Skalierung – die Dinge, die eh zu kurz kamen, weil man mal wieder ein Button-Shadow-Debakel lösen musste.

    Kurzum: Low-Code-AI ersetzt nicht zwingend Entwickler. Sie entlastet sie – zumindest in der Theorie. Die Realität sieht oft anders aus.

    Die dunkle Seite der Einfachheit

    Die neue Freiheit bringt neue Abhängigkeiten. Wer seine Unternehmenslogik in ein proprietäres Baukastensystem packt, muss sich über Vendor Lock-in, fehlende Portabilität und oft auch fehlende Transparenz im Klaren sein. Wer einmal versucht hat, eine komplexe Bubble-App zu debuggen, kennt die Schmerzen.

    Dazu kommt: Auch wenn der Code nicht sichtbar ist, heißt das nicht, dass er nicht existiert. Und wenn etwas schiefgeht, wird man ihn vermissen – vor allem, wenn kein echter Entwickler mehr da ist, der weiß, was unter der Haube passiert.

    Die KI-Komponente verschärft das Ganze noch. Wenn GPT-Modelle UI-Komponenten oder Datenabfragen generieren, bleibt oft unklar, warum eine bestimmte Entscheidung getroffen wurde. Es entsteht Software, deren Logik wir nicht mehr wirklich nachvollziehen, sondern bestenfalls akzeptieren – oder stumpf rekonstruieren müssen, wenn’s kracht.

    Die Ironie der Demokratisierung

    Die große Verheißung lautet „Demokratisierung der Softwareentwicklung“. Jeder kann Coder sein! Jeder kann Gründer sein! Aber das Ganze hat einen ironischen Beigeschmack: Je mehr Menschen Low-Code nutzen, desto mehr Nachfrage nach echten Entwicklern entsteht, um die entstandenen Frankensteins zusammenzuflicken oder zu skalieren.

    Was als „einfache Lösung“ begann, wird schnell komplex, sobald das erste Excel-artige Datenmodell an seine Grenzen kommt oder fünf APIs gleichzeitig angebunden werden sollen. Dann heißt es plötzlich: „Wir brauchen doch mal jemanden, der das richtig programmiert.“

    Was KI-Plattformen (noch) nicht können

    So beeindruckend KI-gestützte Plattformen sind – sie sind noch weit entfernt von echter Problemlösungskompetenz. Eine AI kann dir eine CRUD-App bauen, aber kein sauberes Domain-Driven Design entwickeln. Sie kann dir UI-Vorschläge machen, aber kein User Research ersetzen.

    Und vor allem: Sie kann dir keine Verantwortung abnehmen. Wer eine App mit No-Code-Tools baut, trägt dennoch die Verantwortung für Datenschutz, Sicherheit und Nutzererlebnis. Der Unterschied ist nur: Man hat weniger Kontrolle über das Ergebnis.

    Die neue Schicht zwischen Idee und Umsetzung

    ITsys.haus No-Code & Low-Code-Ai: Die Zukunft der Softwareentwicklung?

    No-Code- und Low-Code-AI sind keine Bedrohung für Entwickler – sondern ein neuer Layer, der zwischen Business-Idee und technischer Umsetzung tritt. Sie sind Werkzeuge – keine Magie. Und wie alle Werkzeuge wollen sie verstanden werden.

    Für manche Entwickler bedeuten sie Entlastung, für andere Entfremdung. Für Unternehmen bedeuten sie Geschwindigkeit, aber auch Risiko. Und für uns alle bedeuten sie: Die Art, wie wir Software denken, wird sich ändern.

    Vielleicht bauen wir in Zukunft keine Software mehr – wir kuratieren sie. Vielleicht schreiben wir keinen Code mehr – wir sprechen ihn. Aber ganz gleich, wie viele „Citizen Developer“ durch die Tool-Landschaft marschieren – die tiefen Probleme von Softwarearchitektur, Skalierung, Security und Ethik bleiben bestehen.

    Und wer weiß: Vielleicht wird der größte No-Code-Erfolg der nächsten Jahre eine AI sein, die am Ende wieder echten Code schreibt. Weil jemand gemerkt hat, dass es doch besser ist, wenn man versteht, was passiert.

  • IT-Management: Effektive Strategien

    IT-Management: Effektive Strategien

    Wir leben in einer Zeit, in der Informationstechnologie einen enormen Einfluss auf unser tägliches Leben hat. Von der einfachen Kommunikation bis hin zur Steuerung ganzer Unternehmen: Die IT ist unverzichtbar geworden. Doch wie behält man in dieser schnelllebigen und komplexen Welt den Überblick? Wie stellt man sicher, dass die IT-Infrastruktur eines Unternehmens optimal genutzt wird und zugleich sicher und stabil bleibt? Dies ist die Aufgabe des IT-Managements.

    Was ist IT-Management?

    Das IT-Management umfasst alle Aktivitäten, die dazu dienen, die IT-Infrastruktur eines Unternehmens effektiv und effizient zu nutzen. Dazu gehört nicht nur die Planung und Umsetzung von IT-Projekten, sondern auch die Sicherstellung der IT-Sicherheit, die Koordination von IT-Teams und die Kommunikation mit anderen Abteilungen. Das IT-Management ist somit eine Schlüsselposition in jedem modernen Unternehmen.

    Aufgaben des IT-Managements

    Die Aufgaben des IT-Managements sind vielfältig und anspruchsvoll. Eine der wichtigsten Aufgaben ist die Planung und Umsetzung von IT-Projekten. Hierbei müssen die Anforderungen des Unternehmens berücksichtigt werden, um sicherzustellen, dass die Projekte auch tatsächlich einen Mehrwert bringen. Zudem müssen die Projekte innerhalb des Budgets und des Zeitplans bleiben.

    Ein weiterer wichtiger Aspekt des IT-Managements ist die Sicherstellung der IT-Sicherheit. Hierbei müssen alle Systeme und Daten vor unbefugtem Zugriff geschützt werden. Dazu gehört auch die Schulung der Mitarbeiter in Bezug auf sicheres Verhalten im Umgang mit IT-Systemen.

    Das IT-Management ist zudem für die Koordination der IT-Teams verantwortlich. Hierbei geht es darum, sicherzustellen, dass alle Teammitglieder die gleichen Ziele verfolgen und effektiv zusammenarbeiten. Auch die Kommunikation mit anderen Abteilungen ist eine wichtige Aufgabe des IT-Managements. Nur durch eine enge Zusammenarbeit mit anderen Abteilungen können die IT-Systeme optimal genutzt werden, um die Unternehmensziele zu erreichen.

    Herausforderungen des IT-Managements

    Das IT-Management steht vor vielen Herausforderungen. Eine davon ist die ständige Veränderung der IT-Landschaft. Neue Technologien und Trends erfordern eine kontinuierliche Anpassung der IT-Infrastruktur. Das IT-Management muss somit immer auf dem neuesten Stand sein und die Möglichkeiten neuer Technologien sinnvoll nutzen.

    Ein weiteres Problem ist die Sicherstellung der IT-Sicherheit. Cyber-Kriminalität ist zu einem ernsthaften Risiko für Unternehmen geworden, und das IT-Management muss sicherstellen, dass alle Systeme und Daten vor Angriffen geschützt sind.

    Nicht zuletzt ist das IT-Management auch mit der Herausforderung konfrontiert, Budgets und Zeitpläne einzuhalten. IT-Projekte können schnell teuer werden und sich verzögern, wenn nicht alle Risiken und Herausforderungen im Voraus berücksichtigt wurden.

    Die IT-Abteilung muss in der Lage sein, schnell und effektiv auf Probleme und Änderungen zu reagieren, um eine maximale Leistungsfähigkeit der Systeme zu gewährleisten. Es gibt jedoch auch Herausforderungen im IT-Management, die bewältigt werden müssen.

    Herausforderungen im IT-Management

    Technologische Fortschritte

    Die technologische Entwicklung verändert die IT-Landschaft in einem rasanten Tempo. Neue Technologien und Trends wie Cloud Computing, Internet der Dinge (IoT) oder künstliche Intelligenz erfordern ein ständiges Umdenken und Anpassen in der IT-Strategie. IT-Manager müssen sicherstellen, dass ihr Unternehmen immer auf dem neuesten Stand der Technik ist, um wettbewerbsfähig zu bleiben.

    Budgetbeschränkungen

    IT-Management erfordert oft hohe Investitionen in Hardware, Software, Infrastruktur und Fachpersonal. Budgetbeschränkungen können jedoch dazu führen, dass notwendige Investitionen nicht getätigt werden können und somit die Leistungsfähigkeit der IT-Systeme beeinträchtigt wird. IT-Manager müssen daher ihre Investitionsentscheidungen sorgfältig abwägen und Prioritäten setzen.

    IT-Sicherheit

    IT-Sicherheit ist ein kritischer Aspekt des IT-Managements. Mit der zunehmenden Vernetzung und Digitalisierung steigt auch das Risiko von Cyberangriffen und Datendiebstahl. IT-Manager müssen daher geeignete Sicherheitsmaßnahmen implementieren und regelmäßig überprüfen, um ihre Systeme und Daten vor Bedrohungen zu schützen.

    Komplexität

    Moderne IT-Systeme sind oft sehr komplex und bestehen aus einer Vielzahl von Komponenten, die miteinander interagieren. IT-Manager müssen in der Lage sein, diese Komplexität zu verstehen und zu managen, um die bestmögliche Leistung und Zuverlässigkeit zu gewährleisten.

    Best Practices im IT-Management

    Um die oben genannten Herausforderungen zu bewältigen, gibt es einige Best Practices im IT-Management, die helfen können:

    IT-Strategie

    Eine klare IT-Strategie, die auf die Geschäftsziele des Unternehmens abgestimmt ist, ist entscheidend für ein erfolgreiches IT-Management. Die IT-Strategie sollte regelmäßig überprüft und angepasst werden, um sicherzustellen, dass sie mit den sich ändernden Geschäftsbedingungen und technologischen Entwicklungen Schritt hält.

    IT-Service-Management

    IT-Service-Management (ITSM) ist ein Rahmenwerk, das hilft, IT-Services effektiv zu planen, zu liefern und zu unterstützen. ITSM-Praktiken wie ITIL (Information Technology Infrastructure Library) oder COBIT (Control Objectives for Information and Related Technology) können helfen, die Servicequalität zu verbessern und Kosten zu reduzieren.

    IT-Asset-Management

    IT-Asset-Management (ITAM) bezieht sich auf die Verwaltung aller IT-Ressourcen eines Unternehmens, einschließlich Hardware, Software und Netzwerkkomponenten. Eine effektive ITAM-Strategie kann helfen, Kosten zu senken, die Systemleistung zu verbessern, insgesamt effizienter zur arbeiten.

    Gewiss gibt es viele Herausforderungen im IT-Management. Eine der größten Herausforderungen besteht jedoch darin, den Überblick über die ständig wachsende Anzahl von Technologien und Systemen zu behalten, die in der heutigen Geschäftswelt benötigt werden. Hier sind einige der wichtigsten Technologien und Systeme, die im IT-Management eine Rolle spielen:

    Technologien und Systeme im IT-Management

    1. Netzwerk-Infrastruktur

    Die Netzwerk-Infrastruktur ist eine der grundlegendsten Komponenten des IT-Management. Es umfasst die physischen Geräte wie Router, Switches und Firewalls sowie die Softwarekomponenten wie LAN-, WAN- und WLAN-Netzwerke. Eine gut funktionierende Netzwerk-Infrastruktur ist von entscheidender Bedeutung für die effektive Verbindung von Benutzern und Geräten.

    2. Cloud Computing

    Cloud Computing ist eine Technologie, die in den letzten Jahren stark an Bedeutung gewonnen hat. Es ermöglicht es Unternehmen, IT-Ressourcen über das Internet zu beziehen und zu nutzen, ohne dass sie selbst die Infrastruktur bereitstellen und warten müssen. Die Vorteile von Cloud Computing liegen in der Flexibilität, Skalierbarkeit und Kosteneffizienz.

    3. Datensicherheit

    Datensicherheit ist ein sehr wichtiger Aspekt im IT-Management. Die Sicherheit von Daten und Informationen ist von entscheidender Bedeutung für den Erfolg eines Unternehmens. Unternehmen müssen sicherstellen, dass sie ihre Daten vor Verlust, Diebstahl und anderen Bedrohungen schützen.

    4. IT-Service-Management

    Das IT-Service-Management befasst sich mit der Bereitstellung und Verwaltung von IT-Services. Es umfasst Aspekte wie Service-Level-Management, Incident-Management, Change-Management und Problem-Management. Ein effektives IT-Service-Management ist entscheidend für die Gewährleistung einer stabilen und zuverlässigen IT-Infrastruktur.

    5. Virtualisierung

    Virtualisierung ist eine Technologie, die es ermöglicht, mehrere Betriebssysteme auf einer einzigen physischen Maschine auszuführen. Die Vorteile von Virtualisierung liegen in der Konsolidierung von Hardware, der verbesserten Auslastung von Ressourcen und der Möglichkeit, verschiedene Betriebssysteme auf derselben Hardware auszuführen.

    Häufig gestellte Fragen zum IT-Management

    1. Was ist IT-Management?

    Mein lieber Freund, das IT-Management umfasst die Planung, Organisation und Überwachung der IT-Ressourcen eines Unternehmens. Es geht darum sicherzustellen, dass die IT-Infrastruktur und -Systeme effektiv und effizient genutzt werden, um die Geschäftsziele zu erreichen.

    2. Was sind die wichtigsten Fähigkeiten eines IT-Managers?

    Nun, meine lieben Freunde, ein erfolgreicher IT-Manager benötigt eine Vielzahl von Fähigkeiten. Dazu gehören technisches Verständnis, Projektmanagement, Teamführung, Kommunikationsfähigkeiten und ein tiefes Verständnis der Geschäftsziele und -prozesse.

    3. Wie kann IT-Management helfen, die Geschäftsprozesse zu verbessern?

    Das ist eine ausgezeichnete Frage, mein lieber Freund. IT-Management kann helfen, die Geschäftsprozesse zu verbessern, indem es sicherstellt, dass die IT-Systeme und -Ressourcen nahtlos in die Geschäftsprozesse integriert sind und diese unterstützen. Es kann auch helfen, Prozesse zu automatisieren und zu optimieren, um die Effizienz zu steigern.

    4. Was sind die Vorteile von IT-Management-Outsourcing?

    Das ist ein komplexes Thema, meine Freunde. IT-Management-Outsourcing kann helfen, Kosten zu reduzieren, Fachwissen zu nutzen und die IT-Infrastruktur zu optimieren. Allerdings müssen die richtigen Partner gefunden und geeignete Verträge abgeschlossen werden, um sicherzustellen, dass die Bedürfnisse des Unternehmens erfüllt werden.

    5. Wie können Unternehmen sicherstellen, dass ihre IT-Infrastruktur sicher ist?

    Ein wichtiger Aspekt des IT-Managements ist die Sicherheit, meine lieben Freunde. Unternehmen können ihre IT-Infrastruktur sicherer machen, indem sie robuste Sicherheitsrichtlinien implementieren, Mitarbeiter schulen, Firewalls und Antivirensoftware einsetzen und regelmäßig Backups durchführen. Darüber hinaus kann es sinnvoll sein, eine externe Sicherheitsüberwachung durchzuführen, um potenzielle Schwachstellen zu identifizieren und zu beheben.

  • Künstliche Intelligenz (KI) im ERP-System

    Künstliche Intelligenz (KI) im ERP-System

    Künstliche Intelligenz (KI) kann ERP-Systemesmart machen, indem sie Daten auf Muster und Strukturen überprüft und miteinander in Korrelation setzt. Die Integration von maschinellem Lernen, intelligenten Algorithmen und leistungsfähigen ERP-Modulen erweitert die Funktionalität der Software um die Möglichkeiten Künstlicher Intelligenz (KI). KI in ERP-Systemen ist besonders sinnvoll, um Automatisierungen und Prozesssicherheit voranzutreiben, Transparenz (Internet of Things) und belastbare Entscheidungsgrundlagen zu schaffen oder neue Geschäftsmodelle zu entwickeln.

    Transparenz und Entscheidungsfindung:

    Künstliche Intelligenz unterstützt bei der Ermittlung von Entscheidungsgrundlagen durch das Aufspüren von Mustern in großen Datenmengen. Das intelligente System analysiert automatisch Datenquellen und liefert wertvolle Informationen, auf deren Grundlage Geschäftsentscheidungen getroffen werden können. In Echtzeit können auf diese Weise Veränderungen im Markt oder in der Branche erkannt und entsprechend reagiert werden.

    Kundendienstautomatisierung:

    ChatGPT kann in das ERP-System integriert werden, um Kundendienstprozesse zu automatisieren, wie z.B. die Beantwortung häufig gestellter Fragen, die Bereitstellung von Bestellstatusaktualisierungen und die Bearbeitung von Rücksendungen und Umtausch.

    Vertrieb und Marketing:

    ChatGPT kann verwendet werden, um Kundenfeedback und -präferenzen zu sammeln, die dann in das ERP-System integriert werden können, um Unternehmen dabei zu unterstützen, fundiertere Entscheidungen in Bezug auf Vertriebs- und Marketingstrategien zu treffen.

    Bestandsverwaltung:

    ChatGPT kann in das ERP-System integriert werden, um Bestandsaktualisierungen in Echtzeit bereitzustellen, sodass Unternehmen ihre Bestände effizienter verwalten und Fehlbestände verhindern können.

    Supply Chain Management:

    ChatGPT kann zur Kommunikation mit Lieferanten und Logistikanbietern verwendet werden, um sicherzustellen, dass Waren pünktlich geliefert und alle Probleme schnell gelöst werden.

    Interne Kommunikation:

    ChatGPT kann als internes Tool für Mitarbeiter verwendet werden, um miteinander zu kommunizieren, Informationen auszutauschen und an Projekten zusammenzuarbeiten, wodurch die allgemeine Kommunikation und Entscheidungsfindung innerhalb des Unternehmens verbessert wird.

    IoT-Integration Künstliche Intelligenz kann dazu genutzt werden, das Internet der Dinge (IoT) in das ERP-System zu integrieren. Daten aus verschiedenen Quellen, wie beispielsweise Produktionsanlagen oder Sensoren, können automatisch erfasst und verarbeitet werden. Durch die Verknüpfung dieser Daten können beispielsweise Auslastungen optimiert oder Wartungsbedarf frühzeitig erkannt werden.

    Anleitung, wie man ChatGPT in Odoo integrieren kann:

    1. Zunächst muss ein Chatbot-Konto bei einem Chatbot-Service wie z.B. Dialogflow, Botpress oder Rasa erstellt werden.
    2. In Odoo muss das Chatbot-Modul installiert und aktiviert werden.
    3. Öffnen Sie das Chatbot-Modul und fügen Sie ein neues Chatbot-Konto hinzu. Geben Sie die Anmeldeinformationen für Ihr Chatbot-Konto ein, z.B. die Client-ID und den Client-Secret, die Sie vom Chatbot-Service erhalten haben.
    4. Erstellen Sie nun ein neues Modell in Odoo, das als „Chatbot-Nachricht“ bezeichnet wird, und fügen Sie die benötigten Felder hinzu, z.B. „Absender“, „Nachrichtentext“ und „Antworttext“.
    5. Erstellen Sie eine Aktion, die den Chatbot auslöst, wenn eine neue Chatbot-Nachricht erstellt wird. Fügen Sie die erforderlichen Aktionen hinzu, um eine Verbindung zum Chatbot-Service herzustellen und die Chatbot-Anfrage zu senden.
    6. Schließlich müssen Sie eine Website-Seite erstellen, auf der der Chatbot angezeigt wird. Fügen Sie dazu eine neue Seite hinzu und erstellen Sie ein neues Widget, das den Chatbot enthält.

    Sobald Sie diese Schritte abgeschlossen haben, sollte der Chatbot in Odoo integriert sein und bereit sein, mit Ihren Kunden zu interagieren. Sie können nun verschiedene Funktionen des Chatbots, wie z.B. die automatische Beantwortung häufig gestellter Fragen oder die Bearbeitung von Bestellungen, implementieren und so Ihre Kundendienstprozesse automatisieren.

  • 4 Szenarien der Benutzergruppen Zugriffsrechte im Gesundheitsbereich

    4 Szenarien der Benutzergruppen Zugriffsrechte im Gesundheitsbereich

    Szenario 1: Arztpraxis

    Es ist grundsätzlich möglich, dass alle Benutzergruppen einen Vollzugriff auf Patientendaten, Einträge, Terminvereinbarungen und Archivierung haben. Allerdings ist zu beachten, dass dies den gesetzlichen Vorgaben gemäß § 9 BDSG, Art. 9 DSGVO, § 6 BDSG, Art. 5 DSGVO, § 21 KHG und § 8 ISG entsprechen muss.

    Rechtemanagement einer Benutzergruppe in einem KIS für geschultes Personal mit Vollzugriff:

    BenutzergruppeZugriff auf Patientendaten (§ 9 BDSG, Art. 9 DSGVO)Einträge erstellen und bearbeiten (§ 6 BDSG, Art. 5 DSGVO)Termine vereinbaren und verwalten (§ 6 BDSG, Art. 5 DSGVO, § 21 KHG)Archivieren (§ 9 BDSG, Art. 32 DSGVO, § 8 ISG)
    Geschultes PersonalVollzugriffVollzugriffVollzugriffVollzugriff

    Es ist wichtig sicherzustellen, dass jeder Benutzer nur auf die Daten und Funktionen zugreifen kann, die für seine Arbeit notwendig sind. Ein uneingeschränkter Vollzugriff für alle Benutzergruppen birgt das Risiko von Datenmissbrauch und Verletzungen des Datenschutzes.

    Für eine medizinische Softwarelösung im Krankenhaus gibt es noch weitere Aspekte zu berücksichtigen. Einige mögliche Punkte sind:

    • Datenschutzbeauftragter: Es muss ein Datenschutzbeauftragter benannt werden, der für die Einhaltung der Datenschutzgesetze und -richtlinien verantwortlich ist.
    • Zugriffsprotokollierung: Es sollte eine Zugriffsprotokollierung implementiert werden, die alle Zugriffe auf die Patientendaten aufzeichnet, um eine nachträgliche Überprüfung zu ermöglichen.
    • Verschlüsselung: Um die Vertraulichkeit der Daten zu gewährleisten, sollten alle Patientendaten verschlüsselt werden.
    • Datenweitergabe: Eine Weitergabe von Patientendaten darf nur mit der ausdrücklichen Einwilligung des Patienten oder im Rahmen gesetzlicher Vorschriften erfolgen.
    • Notfallzugriff: Es muss ein Notfallzugriff auf die Patientendaten gewährleistet werden, um im Notfall eine schnelle Behandlung sicherzustellen.
    • Aufbewahrungsfristen: Es müssen die gesetzlichen Aufbewahrungsfristen für Patientendaten beachtet werden.
    • Schulung: Alle Mitarbeiter, die Zugriff auf die Patientendaten haben, müssen in regelmäßigen Abständen geschult werden, um sicherzustellen, dass sie die Datenschutzrichtlinien verstehen und einhalten.


    Aus Sicht der Softwareentwickler müsste darauf geachtet werden, dass die Rechteverwaltung angemessen implementiert wird, um die Vertraulichkeit, Integrität und Verfügbarkeit der Patientendaten sicherzustellen. Hier sind einige Aspekte, die berücksichtigt werden sollten:

    1. Rollen und Berechtigungen: Es sollten klare Rollen und Berechtigungen für jeden Benutzer definiert werden, um sicherzustellen, dass jeder nur auf die Daten zugreifen kann, die für seine Arbeit erforderlich sind. Es sollten auch Mechanismen vorhanden sein, um sicherzustellen, dass Rollen und Berechtigungen nur von autorisierten Personen geändert werden können.
    2. Zugriffskontrolle: Der Zugriff auf die Datenbank sollte auf Basis von Benutzername und Passwort kontrolliert werden. Eine Zwei-Faktor-Authentifizierung kann ebenfalls in Erwägung gezogen werden. Es sollten auch Mechanismen vorhanden sein, um den Zugriff auf die Datenbank aus bestimmten IP-Adressen oder Geräten zu beschränken.
    3. Audit-Trail: Ein Audit-Trail sollte eingerichtet werden, um jeden Zugriff auf die Datenbank aufzuzeichnen. Dadurch wird sichergestellt, dass alle Aktionen nachverfolgbar sind und dass unautorisierte Zugriffe identifiziert werden können.
    4. Verschlüsselung: Es sollten Mechanismen vorhanden sein, um die Datenbankinhalte zu verschlüsseln, um die Vertraulichkeit der Daten zu gewährleisten.
    5. Datensicherung und -wiederherstellung: Es sollten regelmäßige Datensicherungen erstellt werden, um sicherzustellen, dass die Daten auch bei Systemausfällen oder Datenverlusten wiederhergestellt werden können.
    6. Schulung: Es ist wichtig, dass alle Benutzer, die Zugriff auf die Datenbank haben, regelmäßig geschult werden, um sicherzustellen, dass sie die Datenschutzrichtlinien und -verfahren verstehen und einhalten.

    Szenario 2: Keine Zugriffe, auch nicht mit Ausnahme:

    • Zugriff auf Patientendaten: Ein Mitarbeiter, der nicht zur genannten Benutzergruppe gehört und keinen berechtigten Grund hat, auf Patientendaten zuzugreifen, darf nicht auf diese Daten zugreifen, selbst wenn er oder sie die Daten aus Versehen öffnet.
    • Einträge erstellen und bearbeiten: Ein Mitarbeiter, der nicht über die notwendigen Fachkenntnisse verfügt, um Einträge zu erstellen und zu bearbeiten, sollte keine Möglichkeit haben, diese Funktionen auszuführen. Zum Beispiel sollte ein Praktikant oder ein neuer Mitarbeiter ohne entsprechende Schulung nicht in der Lage sein, medizinische Einträge zu bearbeiten.
    • Termine vereinbaren und verwalten: Ein Mitarbeiter, der nicht im medizinischen Bereich tätig ist und keine Schulung in der Handhabung von medizinischen Terminen und der Verwaltung von Patienten hat, sollte keine Möglichkeit haben, Termine zu vereinbaren oder zu verwalten.
    • Archivieren: Ein Mitarbeiter, der keine Schulung in der Handhabung von medizinischen Aufzeichnungen und Archivierung hat, sollte keine Möglichkeit haben, Aufzeichnungen zu archivieren oder zu löschen. Es ist wichtig, dass diese Funktion von geschultem Personal durchgeführt wird, um die Integrität und Vertraulichkeit der Patientendaten zu gewährleisten.

    Szenario 3: Großes Krankenhaus

    So ist es immer sinnvoller, für jede Benutzergruppe spezifische Zugriffsrechte festzulegen, die ihren Aufgaben und Verantwortlichkeiten entsprechen. Dadurch wird sichergestellt, dass jeder Benutzer nur auf die Daten zugreifen kann, die er für seine Arbeit benötigt, und dass die Vertraulichkeit und Integrität der Daten gewährleistet ist.

    Um Ihre Tabelle entsprechend anzupassen, könnten Sie eine separate Zeile für die einzelnen Zugriffsrechte jeder Benutzergruppe erstellen, anstatt sie in einer Zeile zusammenzufassen. Hier ist ein Beispiel für eine aktualisierte Tabelle:

    BenutzergruppeZugriff auf Patientendaten (§ 9 BDSG, Art. 9 DSGVO)Einträge erstellen und bearbeiten (§ 6 BDSG, Art. 5 DSGVO)Termine vereinbaren und verwalten (§ 6 BDSG, Art. 5 DSGVO, § 21 KHG)Archivieren (§ 9 BDSG, Art. 32 DSGVO, § 8 ISG)
    AdminVollzugriffVollzugriffVollzugriffVollzugriff
    SekretariatVollzugriffVollzugriffVollzugriffVollzugriff
    ÄrzteEingeschränkter Zugriff (gemäß § 21 KHG)VollzugriffEingeschränkter Zugriff (gemäß § 21 KHG)Kein Zugriff
    Gast-ArztZugriff auf eigene Patientendaten und medizinische DokumenteKein ZugriffKein ZugriffKein Zugriff

    Szenario 4: Fachabteilung


    Ärzte sollten in der Regel nicht das Archivieren von Patientendaten übernehmen, da dies eine besonders sensible Aufgabe ist, die bestimmte Anforderungen an Datenschutz und Datensicherheit erfüllen muss. In der Regel sind daher speziell geschultes Personal oder Fachkräfte für medizinische Dokumentation damit betraut, da diese über das notwendige Know-how und die nötige Erfahrung verfügen, um die Daten korrekt und sicher zu archivieren. Außerdem kann eine klare Trennung der Aufgaben und Zuständigkeiten dazu beitragen, mögliche Verstöße gegen Datenschutzbestimmungen zu vermeiden.

    Es gibt verschiedene Ausnahmen, die es Ärzten erlauben, Termine zu vereinbaren und zu verwalten, auch wenn dies nicht direkt mit der medizinischen Versorgung der Patienten zusammenhängt. Zum Beispiel kann es in kleineren Praxen oder Kliniken üblich sein, dass Ärzte auch administrative Aufgaben übernehmen, um die organisatorischen Abläufe zu erleichtern. In diesem Fall ist es jedoch wichtig, dass die Aufgaben klar definiert sind und dass der Arzt nicht überlastet wird, um sicherzustellen, dass die medizinische Versorgung der Patienten nicht beeinträchtigt wird. Darüber hinaus können Ärzte auch in besonderen Fällen, wie zum Beispiel bei der Planung von Operationen oder anderen medizinischen Eingriffen, Termine vereinbaren und verwalten, um sicherzustellen, dass die notwendigen Ressourcen verfügbar sind. In jedem Fall sollten die Ausnahmen jedoch eng begrenzt und klar definiert sein, um sicherzustellen, dass die Tätigkeiten im Einklang mit den gesetzlichen Vorgaben stehen.

    BenutzergruppeZugriff auf Patientendaten (§ 9 BDSG, Art. 9 DSGVO)Einträge erstellen und bearbeiten (§ 6 BDSG, Art. 5 DSGVO)Termine vereinbaren und verwalten (§ 6 BDSG, Art. 5 DSGVO, § 21 KHG)Archivieren (§ 9 BDSG, Art. 32 DSGVO, § 8 ISG)
    SekretariatVollzugriffVollzugriffVollzugriffVollzugriff
    ÄrzteVollzugriffVollzugriffVollzugriffVollzugriff
    PJ ÄrzteVollzugriffVollzugriffKein ZugriffKein Zugriff

    Weitere relevante Punkte für den Entwickler einer Software im KIS für die Benutzergruppen könnten sein:

    • Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) in Verbindung mit dem Bundesdatenschutzgesetz (BDSG)
    • Medizinprodukterecht (MPG) und Medizinprodukte-Betreiberverordnung (MPBetreibV)
    • Elektronische Gesundheitskarte (eGK) und Telematikinfrastruktur (TI)
    • Krankenhausfinanzierungsgesetz (KHG) und Krankenhausentgeltgesetz (KHEntgG)
    • Sozialgesetzbuch V (SGB V) und Sozialgesetzbuch XI (SGB XI)
    • Medizinische Dokumentation und Information (MDI)
    • Qualitätsmanagement (QM) und Qualitätsmanagement-Richtlinien der Krankenkassen
    • Hygienevorschriften und Infektionsschutzgesetz (IfSG)
    • Haftungsfragen und Schadensersatzrecht
    • Richtlinien und Empfehlungen der Bundesärztekammer und der Fachgesellschaften

    Es ist wichtig, dass der Entwickler einer Software im KIS diese Punkte im Blick behält und sicherstellt, dass die Software den gesetzlichen und normativen Anforderungen entspricht.

  • Auftragsverarbeitungsvertrag (AVV) Musterregelungen für techn. & org. Maßnahmen (toM)

    Auftragsverarbeitungsvertrag (AVV) Musterregelungen für techn. & org. Maßnahmen (toM)

    Dieses Muster der AVV wird unter der Creative Commons Zero (CC0) Lizenz veröffentlicht, die eine weitgehende Freigabe von Urheber- und Nutzungsrechten ermöglicht. Damit kann das Muster ohne Einschränkungen und ohne Angabe von Urheber- oder Quellennachweisen weiterverwendet werden.

    Ein Auftragsverarbeitungsvertrag (AVV) ist ein rechtlicher Vertrag zwischen einem Verantwortlichen und einem Auftragsverarbeiter, der die Bedingungen der Verarbeitung personenbezogener Daten im Auftrag des Verantwortlichen regelt. Im Rahmen des AVV müssen technische und organisatorische Maßnahmen (toM) implementiert werden, um die Sicherheit der personenbezogenen Daten zu gewährleisten.

    Für das Beispiel eines IT-Dienstleisters als Datenbankentwickler, der ausschließlich lokal und ohne Cloud-Daten arbeitet und keinen Remote-Zugriff außerhalb des LANs hat, gelten die Mindestanforderungen an technische und organisatorische Maßnahmen gemäß § 9 BDSG und DSGVO. Dies umfasst insbesondere die Gewährleistung von Zugangskontrolle und Datensicherung sowie die Schulung der Mitarbeiter zu Datenschutz- und Sicherheitsaspekten. Zusätzliche Maßnahmen sind nur dann erforderlich, wenn besondere Schutzbedürftigkeit der personenbezogenen Daten gegeben ist.

    Ein AVV sollte in der Regel folgende Musterregelungen im Kontext mit toM des Entwicklerteams enthalten:

    • Gegenstand und Dauer: In diesem Abschnitt wird der Gegenstand des AVV und die Dauer der Verarbeitung der personenbezogenen Daten festgelegt.
      • Die Dauer der Verarbeitung personenbezogener Daten durch ein KIS (Krankenhausinformationssystem) ist auf den Zeitraum beschränkt, der für den Zweck, für den die Daten erhoben wurden, erforderlich ist. Sofern eine gesetzliche Aufbewahrungspflicht besteht oder das KIS als Auftragsverarbeiter tätig ist, kann die Dauer der Verarbeitung entsprechend den geltenden gesetzlichen Vorschriften oder den Bestimmungen des Vertrags zwischen dem KIS und dem Krankenhaus verlängert werden. In allen anderen Fällen darf die Verarbeitung personenbezogener Daten durch das KIS nicht länger als erforderlich und angemessen erfolgen.
    • Art, Umfang und Zweck der Datenverarbeitung: Hier wird definiert, welche Art von personenbezogenen Daten verarbeitet werden, welche Verarbeitungstätigkeiten durchgeführt werden und zu welchem Zweck die Verarbeitung erfolgt.
      • Die Art, der Umfang und der Zweck der Verarbeitung personenbezogener Daten durch das KIS (Krankenhausinformationssystem) sind auf das notwendige Minimum beschränkt, um den Zweck zu erfüllen, für den die Daten erhoben wurden. Die Verarbeitung darf nur in dem Umfang erfolgen, der für den jeweiligen Zweck erforderlich ist. Soweit eine gesetzliche Verpflichtung besteht oder das KIS als Auftragsverarbeiter tätig ist, kann die Verarbeitung personenbezogener Daten entsprechend den geltenden gesetzlichen Vorschriften oder den Bestimmungen des Vertrags zwischen dem KIS und dem Krankenhaus erweitert werden. In allen anderen Fällen darf die Verarbeitung personenbezogener Daten durch das KIS nicht weitergehen als erforderlich und angemessen für den jeweiligen Zweck.
    • Technische und organisatorische Maßnahmen: Dieser Abschnitt enthält eine Liste der toM, die der Auftragsverarbeiter implementieren wird, um die Sicherheit der personenbezogenen Daten zu gewährleisten. Dies kann die Verwendung von Verschlüsselungstechnologien, die Implementierung von Zugriffskontrollen, die Durchführung von Schwachstellenmanagement und die regelmäßige Schulung von Mitarbeitern umfassen.
      • Da die Anforderungen je nach Art und Umfang der Datenverarbeitung sowie der Kategorie der personenbezogenen Daten variieren können, verlangen im Allgemeinen die Datenschutzgesetze, dass IT-Dienstleister geeignete technische und organisatorische Maßnahmen ergreifen, um die Sicherheit der personenbezogenen Daten zu gewährleisten.
      • Im deutschen Datenschutzrecht wird dies in § 9 Bundesdatenschutzgesetz (BDSG) und in der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) geregelt. Die Anforderungen sind jedoch nicht explizit spezifiziert und können je nach Einzelfall variieren. Es liegt in der Verantwortung des IT-Dienstleisters, geeignete Maßnahmen zu ergreifen, um die Sicherheit der personenbezogenen Daten zu gewährleisten, einschließlich der Verwendung von Verschlüsselungstechnologien, der Implementierung von Zugriffskontrollen, der Durchführung von Schwachstellenmanagement und der regelmäßigen Schulung von Mitarbeitern.
        • Die Mindestanforderungen an technische und organisatorische Maßnahmen gemäß § 9 BDSG und DSGVO umfassen unter anderem:
        • Zutrittskontrolle und Zugangskontrolle (physische und logische)
        • Zugriffskontrolle und Rechteverwaltung
        • Überwachung und Protokollierung
        • Datensicherung und Notfallplanung
        • Verschlüsselung und Pseudonymisierung
        • Integrität und Verfügbarkeit der Daten
        • Schulung und Sensibilisierung der Mitarbeiter
        • Risikobewertung und Datenschutzfolgeabschätzung
          • Wir führen regelmäßige Risikobewertungen und Datenschutzfolgeabschätzungen durch, um mögliche Datenschutzrisiken frühzeitig zu identifizieren und geeignete Maßnahmen zur Risikominimierung zu ergreifen.
          • Unsere Experten verfügen über langjährige Erfahrung im Bereich der Risikobewertung und Datenschutzfolgeabschätzung und sind in der Lage, schnell und effektiv auf potenzielle Risiken zu reagieren.
          • Wir arbeiten eng mit unseren Kunden zusammen, um sicherzustellen, dass alle Datenschutzrisiken im Zusammenhang mit dem KIS-System identifiziert und angemessen bewertet werden, um die Sicherheit und Integrität der personenbezogenen Daten zu gewährleisten.
        • Regelungen zur Auftragskontrolle und Unterauftragsvergabe
        • Datenschutzvereinbarungen mit Dritten
        • Technische und organisatorische Maßnahmen zur Absicherung von Netzwerk und IT-Systemen
          • Wir setzen modernste Technologien und Tools zur Absicherung von Netzwerk und IT-Systemen ein, um einen optimalen Schutz vor Cyberangriffen und Datenverlusten zu gewährleisten.
          • Unsere Experten implementieren umfassende Zugriffskontrollen und Firewall-Systeme, um sicherzustellen, dass nur autorisierte Personen auf das Netzwerk und IT-Systeme zugreifen können.
          • Wir halten uns stets auf dem neuesten Stand der IT-Sicherheit und setzen kontinuierlich Maßnahmen um, um die Integrität und Verfügbarkeit der Daten unserer Kunden zu schützen und einen reibungslosen Betrieb des IT-Systems zu gewährleisten.
        • Regelmäßige Überprüfung und Aktualisierung der Maßnahmen.
        • Diese Maßnahmen sind gesetzlich vorgeschrieben und müssen von IT-Dienstleistern in Bezug auf KIS Systeme in Deutschland zwingend eingehalten werden.

    12 mögliche Szenarien für IT-Dienstleister in Bezug auf die Anforderungen an die technischen und organisatorischen Maßnahmen (toM)

    Szenarien-StufenBeschreibung
    1Keine besonderen Anforderungen, da der IT-Dienstleister nur geringe oder keine personenbezogenen Daten verarbeitet.
    2Der IT-Dienstleister verarbeitet personenbezogene Daten im Auftrag des Verantwortlichen, jedoch ohne besondere Schutzbedürftigkeit. Es sind grundlegende Maßnahmen wie Zugangskontrolle und Datensicherung erforderlich.
    3Der IT-Dienstleister verarbeitet personenbezogene Daten im Auftrag des Verantwortlichen, jedoch mit besonderer Schutzbedürftigkeit wie Gesundheitsdaten. Es sind zusätzliche Maßnahmen wie Pseudonymisierung oder Verschlüsselung erforderlich.
    4Der IT-Dienstleister verarbeitet personenbezogene Daten für den Verantwortlichen, jedoch auf eigenen Systemen. Es sind zusätzliche Maßnahmen erforderlich, um die Vertraulichkeit und Integrität der Daten zu gewährleisten.
    5Der IT-Dienstleister ist für den Betrieb und die Wartung der IT-Infrastruktur des Verantwortlichen verantwortlich. Es sind zusätzliche Maßnahmen erforderlich, um die Verfügbarkeit und Integrität der Daten zu gewährleisten.
    6Der IT-Dienstleister ist für die Entwicklung und den Betrieb von Cloud-Diensten für den Verantwortlichen verantwortlich. Es sind zusätzliche Maßnahmen erforderlich, um die Daten in der Cloud zu schützen.
    7Der IT-Dienstleister verarbeitet personenbezogene Daten für den Verantwortlichen, jedoch auf Servern in Drittländern. Es sind zusätzliche Maßnahmen erforderlich, um die Anforderungen an den Datentransfer in Drittländer zu erfüllen.
    8Der IT-Dienstleister ist für die Implementierung von Sicherheitsmaßnahmen für den Verantwortlichen verantwortlich, um auf potenzielle Sicherheitslücken reagieren zu können.
    9Der IT-Dienstleister ist für die Überwachung von Sicherheitsrisiken und das Eindämmen von Sicherheitsvorfällen für den Verantwortlichen verantwortlich.
    10Der IT-Dienstleister ist für die Durchführung von Datenschutzfolgenabschätzungen für den Verantwortlichen verantwortlich.
    11Der IT-Dienstleister ist für die Schulung von Mitarbeitern des Verantwortlichen in Bezug auf den Datenschutz verantwortlich.
    12Der IT-Dienstleister ist für die Erstellung von Datenschutzrichtlinien und -prozessen für den Verantwortlichen verantwortlich.
    • Unterstützung des Verantwortlichen: Der Auftragsverarbeiter verpflichtet sich, den Verantwortlichen bei der Erfüllung seiner Datenschutzpflichten zu unterstützen, einschließlich der Zusammenarbeit bei der Erfüllung von Anfragen von betroffenen Personen, der Meldung von Datenschutzverletzungen und der Durchführung von Datenschutzfolgenabschätzungen.
      • Die Unterstützung des Verantwortlichen bei der Erfüllung seiner Datenschutzpflichten ist im deutschen Datenschutzrecht in § 28 DSGVO und § 62 BDSG geregelt. Gemäß § 28 DSGVO muss der IT-Dienstleister dem Verantwortlichen alle notwendigen technischen und organisatorischen Maßnahmen zur Verfügung stellen, um die Erfüllung der Datenschutzpflichten zu gewährleisten. Hierzu kann der IT-Dienstleister beispielsweise die Implementierung von Zugriffskontrollen, die Verschlüsselung von Daten oder die Durchführung von Schwachstellenmanagement bereitstellen. Darüber hinaus hat der IT-Dienstleister dem Verantwortlichen bei der Wahrnehmung seiner Informationspflichten gemäß Art. 13 und 14 DSGVO zu unterstützen und auf Anfrage Auskunft über die durchgeführten Maßnahmen zu geben.
      • § 62 BDSG legt fest, dass der IT-Dienstleister als Auftragsverarbeiter nur im Rahmen der Weisungen des Verantwortlichen tätig werden darf und die personenbezogenen Daten ausschließlich nach den Anweisungen des Verantwortlichen verarbeiten darf. Der IT-Dienstleister ist auch verpflichtet, alle erforderlichen Maßnahmen zu ergreifen, um die Sicherheit der personenbezogenen Daten zu gewährleisten und dem Verantwortlichen bei der Erfüllung seiner Informationspflichten zu unterstützen.
    • Vertraulichkeit: Hier wird geregelt, dass der Auftragsverarbeiter und seine Mitarbeiter verpflichtet sind, die Vertraulichkeit der personenbezogenen Daten zu wahren.
    • Unterauftragsverarbeitung: Der Auftragsverarbeiter muss den Verantwortlichen vor der Unterauftragsverarbeitung informieren und sicherstellen, dass der Unterauftragnehmer ebenfalls einen AVV unterzeichnet hat und toM implementiert.
    • Haftung: In diesem Abschnitt wird die Haftung des Auftragsverarbeiters bei Verletzung seiner Pflichten im Zusammenhang mit der Verarbeitung personenbezogener Daten festgelegt.

    Diese Regelungen sind nicht abschließend und können je nach spezifischen Anforderungen und Anforderungen des Verantwortlichen angepasst werden.

  • Argo Blockchain verkauft größtes Rechenzentrum an Galaxy Digital, um Bärenmarkt zu überleben

    Argo Blockchain verkauft größtes Rechenzentrum an Galaxy Digital, um Bärenmarkt zu überleben

    Argo Blockchain, ein großes Mining-Unternehmen, hat beschlossen, sein größtes Rechenzentrum, Helios, zu verkaufen, um den anhaltenden Bärenmarkt zu überleben. Das Unternehmen hat sich mit der Krypto-Investmentfirma Galaxy Digital von Mike Novogratz auf eine Übernahme des Helios-Zentrums in Höhe von 65 Millionen US-Dollar geeinigt. Im Rahmen des Deals wird Argo dem Miner auch einen neuen Kredit in Höhe von 35 Millionen US-Dollar zur Finanzierung von neuer Hardware bereitstellen. Der Erlös aus dem Verkauf wurde verwendet, um die Schulden des Unternehmens bei NYDIG zu begleichen und Geld an einen kleineren Kreditgeber zurückzuzahlen.

    Durch den Verkauf von Helios und den anschließenden Kredit von Galaxy Digital wird Argo in der Lage sein, seine Verbindlichkeiten um insgesamt 41 Millionen US-Dollar zu reduzieren und mehr Liquidität zur Verfügung zu haben. Dies wird dazu beitragen, die operativen Rahmenbedingungen des Unternehmens zu verbessern und ihm zu helfen, den anhaltenden Bärenmarkt, der von erhöhtem Kostendruck und einem niedrigen Bitcoin-Kurs geprägt ist, zu überstehen. Der Verkauf von Helios beinhaltet jedoch nicht den Verkauf von Mining-Geräten, sondern lediglich den Verkauf des Rechenzentrums selbst. Argo hat mit Galaxy eine Vereinbarung getroffen, dass die betreffende Hardware weiterhin im Helios-Zentrum laufen kann.

    Durch den Verbleib im Helios-Zentrum wird Argo in der Lage sein, weiterhin vom Stromnetz von Texas zu profitieren und von den Beiträgen des Bundesstaats an den Nebenkosten zu profitieren. Der Deal mit Galaxy Digital kommt etwa sechs Monate, nachdem Helios im Mai 2022 das neue Rechenzentrum eröffnet hatte. Helios ist das größte Mining-Rechenzentrum von Argo und kann bis zu 200 Megawatt (MW) leisten, im Vergleich dazu ist das zweitgrößte Rechenzentrum des Miners nur knapp 15 MW.

  • ITIL & IEC / ISO Normen bei Service Level Agreements (SLAs) für Entwickler

    ITIL & IEC / ISO Normen bei Service Level Agreements (SLAs) für Entwickler

    Ein Service Level Agreement (SLA) ist ein Vertrag zwischen einem Softwareanbieter und einem Kunden, der festlegt, welche Leistungen der Anbieter erbringen muss und welche Verantwortlichkeiten der Kunde hat. In einem SLA im B2B-Bereich (Business-to-Business) können verschiedene Bedingungen festgelegt werden, die sich auf die Nutzung der Software beziehen.

    Im Falle von Datenbanken und Datenbankanwendungen könnten mögliche SLAs beinhalten:

    Verfügbarkeit: Der Anbieter verpflichtet sich, die Datenbank zu einem bestimmten Prozentsatz der Zeit zur Verfügung zu stellen.

    Reaktionszeit: Der Anbieter verpflichtet sich, innerhalb einer bestimmten Frist auf Kundenanfragen und -probleme zu reagieren.

    Wiederherstellung: Der Anbieter verpflichtet sich, einen Notfallplan für den Fall von Datenverlust oder Systemausfällen zu haben und die Datenbank innerhalb einer bestimmten Frist wiederherzustellen.

    Support: Der Anbieter verpflichtet sich, Support für die Datenbank zu einem bestimmten Niveau zu leisten, z.B. per Telefon, E-Mail oder Chat.

    Upgrades und Patches: Der Anbieter verpflichtet sich, regelmäßig Upgrades und Patches für die Datenbank bereitzustellen, um Sicherheitsprobleme und Fehler zu beheben.

    Es ist wichtig, dass SLAs klar definiert sind und dass beide Seiten ihren Verpflichtungen nachkommen. Ein SLA hilft dem Kunden, die Qualität der Dienstleistungen des Anbieters zu verstehen und bietet dem Anbieter eine Möglichkeit, seine Leistungen zu verbessern.

    Service Level Agreements (SLAs) & ISO/IEC Normen

    Service Level Agreements (SLAs) im Entwicklerbereich sind Verträge zwischen einem Softwareentwickler und einem Kunden, die festlegen, welche Leistungen der Entwickler erbringen muss und welche Verantwortlichkeiten der Kunde hat. In einem SLA im Entwicklerbereich kommen normalerweise verschiedene Normen zur Anwendung, um die Qualität und Zuverlässigkeit der Software zu gewährleisten. Einige Beispiele für Normen, die in einem SLA im Entwicklerbereich verwendet werden können, sind:

    1. ISO/IEC 12207: Diese Norm legt die Anforderungen an das Lebenszyklusmanagement von Software fest. Sie gibt Empfehlungen zu den Prozessen und Aktivitäten, die während der Entwicklung, dem Betrieb und der Wartung von Software zu beachten sind.
    2. ISO/IEC 15504: Diese Norm legt die Anforderungen an die Bewertung von Software-Prozessen fest. Sie gibt Empfehlungen zu den Prozessen und Aktivitäten, die während der Entwicklung, dem Betrieb und der Wartung von Software zu beachten sind, und beschreibt, wie die Qualität von Software-Prozessen beurteilt werden kann.
    3. ISO/IEC 15504-5: Diese Norm legt die Anforderungen an die Bewertung von Software-Produkten fest. Sie gibt Empfehlungen zu den Merkmalen und Eigenschaften von Software-Produkten, die bei der Bewertung zu berücksichtigen sind, und beschreibt, wie die Qualität von Software-Produkten beurteilt werden kann.
    4. ISO/IEC 25020: Diese Norm legt die Anforderungen an die Bewertung von Software-Dienstleistungen fest. Sie gibt Empfehlungen zu den Merkmalen und Eigenschaften von Software-Dienstleistungen, die bei der Bewertung zu berücksichtigen sind, und beschreibt, wie die Qualität von Software-Dienstleistungen beurteilt werden kann.

    Es ist wichtig zu beachten, dass die Verwendung von Normen in einem SLA im Entwicklerbereich freiwillig ist. Der Entwickler und der Kunde können in ihrem SLA auch andere Bedingungen festlegen, die für ihre spezifischen Anforderungen geeignet sind.

    ITIL (Information Technology Infrastructure Library) und SLAs

    ITIL (Information Technology Infrastructure Library) ist ein umfassendes Rahmenwerk für das Management von IT-Dienstleistungen. Es beschreibt best practices und Empfehlungen für die Planung, Lieferung und Unterstützung von IT-Diensten. ITIL kann in einem Service Level Agreement (SLA) im Entwicklerbereich verwendet werden, um die Qualität und Zuverlässigkeit der Software-Dienstleistungen zu gewährleisten.

    In einem SLA im Entwicklerbereich, der auf ITIL basiert, könnten zum Beispiel folgende Bedingungen festgelegt werden:

    1. Verfügbarkeit der Software: Der SLA könnte festlegen, wie zuverlässig die Software zur Verfügung stehen muss und welche Schritte der Entwickler unternehmen muss, falls die Software nicht verfügbar ist.
    2. Reaktionszeiten: Der SLA könnte festlegen, wie schnell der Entwickler auf Anfragen oder Probleme des Kunden reagieren muss.
    3. Support: Der SLA könnte festlegen, wie der Entwickler den Kunden unterstützt, zum Beispiel durch telefonischen Support oder durch Online-Hilfe.
    4. Upgrades und Patches: Der SLA könnte festlegen, wie oft der Entwickler Upgrades oder Patches für die Software bereitstellen muss und wie der Kunde darauf zugreifen kann.
    5. Datensicherheit: Der SLA könnte festlegen, wie der Entwickler die Sicherheit der Daten des Kunden gewährleistet, zum Beispiel durch regelmäßige Datensicherungen oder durch den Einsatz von Sicherheitsmaßnahmen wie Verschlüsselung.

    Es ist wichtig zu beachten, dass ITIL nur ein Rahmenwerk ist und dass der Entwickler und der Kunde in ihrem SLA auch andere Bedingungen festlegen können, die für ihre spezifischen Anforderungen geeignet sind.

  • Top 6 Open-Source-Low-Code-Plattformen

    Top 6 Open-Source-Low-Code-Plattformen

    Bei den Top 5 Open-Source-Low-Code-Plattformen haben wir uns bewusst für unterschiedliche Plattformen für unterschiedliche Anwendungsbereiche entschieden. Dadurch werden mehr Leser mit unterschiedlichen Anwendungsfällen zufrieden gestellt.

    Open-Source-Low-Code-Plattformen:

    1. NocoDB: Open source #NoCode Platform
    2. Budibase: am besten für die Anwendungsentwicklung
    3. Huginn: am besten für die Automatisierung
    4. WordPress: am besten zum Erstellen von Websites
    5. Node-Red, eine Open-Source-Low-Code-Plattform, die von IBM entwickelt wurde und es ermöglicht, schnell Anwendungen zu erstellen, indem sie visuell programmiert werden. Node-RED verwendet sogenannte „Knoten“, die miteinander verbunden werden, um Anwendungsfunktionen zu erstellen. Die Knoten können zum Beispiel Daten von verschiedenen Quellen sammeln, verarbeiten und an andere Systeme weitergeben.
      Node-RED ist eine flexible Plattform, die für eine Vielzahl von Anwendungsfällen verwendet werden kann, wie zum Beispiel der Integration von Systemen, der Prototyping von Anwendungen oder der Automatisierung von Prozessen. Node-RED ist auch leicht erweiterbar durch die Verwendung von Plug-ins und integriert sich gut in andere Systeme und Plattformen.
    6. PyCaret: am besten für maschinelles Lernen
    7. Mendix: Eine Cloud-basierte Low-Code-Plattform, die es ermöglicht, Anwendungen schnell zu entwickeln und zu deployen.
    8. OutSystems: Eine Cloud-basierte Low-Code-Plattform, die es ermöglicht, Anwendungen für Web, Mobile und Integrationsaufgaben zu erstellen.
    9. WaveMaker: Eine Cloud-basierte Low-Code-Plattform, die es ermöglicht, schnell responsive Web- und Mobile-Anwendungen zu entwickeln.
    10. Appian: Eine Cloud-basierte Low-Code-Plattform, die es ermöglicht, schnell Anwendungen zu entwickeln und zu deployen und die Integration mit anderen Systemen unterstützt.
    11. Kony Visualizer: Eine Low-Code-Plattform, die es ermöglicht, schnell native Mobile-Anwendungen und Web-Anwendungen zu entwickeln.

    NocoDB: Open Source Airtable Alternative

    „NoCodeDB wird das wichtigste Werkzeug in der #NoCode-Branche sein. Trotz meiner fehlenden Programmierkenntnisse konnte ich innerhalb einer Stunde einen Geschäftsworkflow mit der Verbindung zu einer vorhandenen MySQL-Datenbank (AWS RDS) erstellen. NoCodeDB ist so flexibel, dass es in viele Geschäftsbereiche integriert werden kann.

    Vasyl Rakivnenko, Gründer/CEO von Servired

    Erstellen Sie endlose Lösungen NoCodeDB ist kostenlos und kann selbst gehostet werden. Lassen Sie Ihrer Fantasie keine Grenzen setzen und erstellen Sie unbegrenzte Grid-, Galerie- und Formansichten aus Ihren eigenen Daten. Durchsuchen, sortieren und filtern Sie Spalten und Zeilen kinderleicht.

    Arbeiten Sie wie in einem Tabellenkalkulationsprogramm Laden Sie Ihr Team mit fein abgestuften Zugriffsberechtigungen ein und teilen Sie Ansichten öffentlich oder mit Passwortschutz.

    Automatisieren Sie Geschäftsprozesse Erstellen Sie Automatisierungen mit Ihren bevorzugten Apps: Microsoft Teams, Slack, Discord, Whatsapp, Twilio, E-Mail und SMS, Headless APIs. NoCodeDB bietet ansonsten auch sofortige REST-APIs mit Swagger.

    NocoDB ist eine Open-Source- #NoCode – Plattform, die jede Datenbank in eine intelligente Tabellenkalkulation verwandelt. Wie funktioniert es? Im ersten Schritt stellen Sie eine Verbindung zu einer neuen/bestehenden SQL-Datenbank her und wandeln Sie sie in eine Tabelle um. Und schön erstellen Sie im Handumdrehen endlose Lösungen, die kostenlos und self-hosted betrieben werden. Lassen Sie Ihrer Fantasie freien Lauf und erstellen Sie unbegrenzte Rasteransichten, Galerieansichten und Formularansichten aus Ihren eigenen Daten. Suchen, sortieren, filtern Sie Spalten und Zeilen – relativ einfach.

    Budibase: Die Low-Code-Plattform zum Erstellen von Business-Apps


    Budibase ist eine All-in-One-Open-Source-Low-Code-Plattform zum Erstellen von Geschäftsanwendungen. Mit über 35.000 Downloads in 6 Monaten und über 3.000 Sternen auf Github entwickelt es sich schnell zur führenden Open-Source-Low-Code-Plattform..

    Mit Budibase können Benutzer innerhalb von Minuten Apps auf ihrer Infrastruktur entwerfen, erstellen, automatisieren und bereitstellen.

    Benutzer können von der internen Datenbank von Budibase profitieren oder sich mit ihrer eigenen verbinden – Budibase unterstützt mehrere externe Datenquellen, darunter; MongoDB, PostgreSQL, MySQL, Elasticsearch, Airtable und mehr.

    Im Designbereich von Budibase können Benutzer von einem Katalog vorgefertigter, leistungsstarker Komponenten profitieren, die sie schnell mit ihren Daten verbinden können. Budibase ist außerdem mit vorgefertigten Layouts, Benutzerauthentifizierung und einer Datenanbieterkomponente ausgestattet, mit der Benutzer Daten mit nur wenigen Klicks filtern, sortieren und paginieren können!

    Benutzer können auch auf mehrere vorgefertigte Automatisierungen zugreifen, darunter Sendgrid, Zapier, Integromat und mehr, oder einen Webhook verwenden. Automatisierungen sind einfach zu erstellen und perfekt in Datenquellen zu integrieren. Es ist auch möglich, Javascript zu Integrationen hinzuzufügen, was die Erweiterbarkeit erhöht.

    Budibase ist in erster Linie für Business-Apps gedacht, und die Anwendungsfälle reichen von Admin-Panels und Dashboards bis hin zu Genehmigungs-Apps und Inventarlisten.


    Huginn: Die Low-Code-Automatisierungsplattform


    Huginn ist eine Automatisierungs-Low-Code-Plattform, ähnlich wie Zapier und Integromat. Der entscheidende Unterschied besteht darin, dass Huginn Open Source ist. Mit über 30.000 Sternen auf Github und einer sehr aktiven Community ist Huginn eine solide Wahl bei der Wahl einer Low-Code-Automatisierungsplattform.

    Einige der Dinge, die Benutzer mit Huginn tun können, umfassen das Empfangen von E-Mails mit Wetteraktualisierungen, um eine Verbindung zu einer Vielzahl von Anwendungen herzustellen, darunter Basecamp, Slack, Twilio und mehr.

    WordPress: Die Open-Source-Low-Code-Plattform zum Erstellen von Websites


    WordPress ist die führende Low-Code-Plattform zum Erstellen von Websites. Heute betreibt WordPress mehr als 41 % des Webs – von einfachen Blogs bis hin zu Unternehmenswebsites.

    Die Popularität von WordPress ist auf seine einfache, erweiterbare Plattform und sein Plugin-/Vorlagen-Ökosystem zurückzuführen. Mit über 54.000 Plugins ist der Anpassungsgrad ohne das Schreiben von Code unglaublich.

    Die florierende Community, das berühmte Plugin-/Vorlagen-Ökosystem und die einfach zu bedienende Plattform sind der Grund, warum WordPress das weltweit führende CMS ist.

    Node-Red: die Open-Source-Low-Code-Plattform zum Erstellen ereignisgesteuerter / IoT-Anwendungen


    Node-RED ist ein Programmiertool zum Verbinden von Hardwaregeräten, APIs und Onlinediensten. Es bietet eine browserbasierte GUI, die es einfach macht, Knoten zu verbinden, um Flows zu erstellen, die mit einem einzigen Klick auf seiner Laufzeit bereitgestellt werden können.

    Node-red ist eine hervorragende Lösung zum Erstellen von IoT-Anwendungen und wird standardmäßig mit Knoten geliefert, die für Raspberry Pi, BeagleBone Boards und Androids bestimmt sind.

    PyCaret: Open-Source-Low-Code-Plattform Python und maschinelles Lernen


    PyCaret ist eine Open-Source-Low-Code-Bibliothek für maschinelles Lernen in Python, die darauf abzielt, die Zykluszeit von Hypothesen zu Erkenntnissen zu verkürzen.

    Diese Plattform eignet sich gut für Data Scientists. Entwickler ohne vorherige Data-Science-Erfahrung können den Einstieg in die Plattform als schwierig empfinden. Die Erklärung ist aber überraschend verständlich.